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Tacoli-History

Tacoli

kurzer Auszug aus der Familiengeschichte

Italienischer Uradel erstmals erwähnt 968. Seit 1170 sind die Stammreihen und Geschichte der Familie lückenlos verfolgbar.

1155 Unter Olivier Tacoli wird Reggio nell’Emilia erfolgreich gegen Kaiser Barbarossa verteidigt
In der Kirche San Prospero wird im 20 Jahrhundert 4 m unter dem jetzigen Niveau ein großes Mosaik gefunden weiches den Hergang dieser Schlacht zeigt
1710 in den Grafenstand (ital.. Conte ) erhoben
1723 Markgrafenstand ( Ital. Marchese)
1861 Achille IV Marchese Tacoli ,Sohn des Anton Maria II und der Laura Prinipessa Chigi ,als Chef der Familie Tacoli, begleitet als Oberst Hofmeister des Francesco V Herzog von Modena ,Erzherzog von Österreich , nach Wien nachdem das Herzogtum Modena an das Königreich Italien gefallen war.
1871 In Österreich heiratet er Maria Reichsgräfin Wurmbrand Stuppach, diese bringt das Schloss Schielleiten ( zählt zu den bedeutenden Barockbauten Österreichs) in die Ehe.

schloss

Schloss Schielleiten um 1836

1903 Sein Sohn Marchese Anton Maria III heiratet am 9.02.1903 Johanna Reichsgräfin Wurmbrand Stuppach aus einer anderen Linie dieser uralten steirischen Familie diese bringt das Schloss Birkenstein ( jetzt Hauptsitz des österreichischen Zweiges der Familie )
1941 Der Sohn des Anton Maria, Gherardo Marchese Tacoli heiratet Marga Baronin Musulin.
1944 Der langjährige Besitzer der See- Villa Marchese Anton Maria IV wird in Wien geboren.
2015 Anton Tacoli verstarb im Jänner 2015 und das Hotel wird von seinen Erben der Familie Tacoli mit gleicher Begeisterung und Hingabe zur See-Villa geführt.

Berühmte Mitglieder der Familie

entwuerfeJacopo Taccola ( Mariano) (* 1382; † um 1453), war ein italienischer Ingenieur, Künstler und Beamter der Stadt Siena. Und Erbauer der Wasserversorgung und der Kanalisation von Siena
Bekannt ist für seine technischen Zeichnungen, die in der Tradition der Künstler-Ingenieure der italienischen Renaissance standen und zu seiner Zeit eine breite Rezeption unter Künstlern und Architekten fanden.

Taccolas Entwürfe waren wahrscheinlich auch Leonardo da Vinci bekannt und dienten möglicherweise als eine Quelle für dessen Notizbücher.

Tacoli starb im Geburtsjahr Leonardo´s

Im Gegensatz zu seinen berühmten Zeitgenossen wie Brunelleschi, den Taccola persönlich kannte, geriet Taccolas Werk nach seinem Tod jedoch allmählich wieder in Vergessenheit. Erst in den frühen 1960er Jahren konnten in München und Florenz die Originalmanuskripte wieder ausfindig gemacht werden, nachdem jahrhundertelang nur handschriftliche Kopien anderer zirkuliert hatten. Taccolas Werk besteht aus fünf Büchern:

  • De ingeneis I-IV (fertiggestellt 1433)
  • De machinis (fertiggestellt 1449)

In lieu of an abstract, here is a brief excerpt of the content:
HISTORICAL PERSPECTIVE The Invented World of Mariano Taccola: Revisiting a Once-Famous Artist-Engineer of 15th-Century Italy Lawrence Fane The name Mariano Taccola (1382–ca. 1453) means little to most students of the Renaissance or to the general public, and yet he was a prominent figure in Siena in the 15th century, leaving behind hundreds of extraordinary drawings of machines, war implements and other inventions, set in fascinating environments with figures and animals. Taccola, who called himself “the Sienese Archimedes,” was primarily known as an engineer. His drawings, which he carefully organized in bound notebooks, were studied by contemporary artists, copied by followers and distributed to military leaders and statesmen throughout Europe. entwuerfe2These pages were probably known to Leonardo da Vinci, who was born around the year of Taccola’s death, and possibly served as models for © 2003 ISAST LEONARDO, Vol. 36, No. 2, pp. 135–143, 2003 135 ABSTRACT The Sienese artist-engineer Mariano Taccola left behind five books of annotated drawings, presently in the collections of the state libraries of Florence and Munich. Taccola was well known in Siena, and his drawings were studied and copied by artists of the period, probably serving as models for Leonardo da Vinci’s notebooks. However, his work has received little attention from scholars and students in recent times. The author, a sculptor, has long been interested in Taccola’s drawings for his studio projects. Although Taccola lacked the fine drawing hand displayed by many of his contemporaries, his inventive work may appeal especially to viewers today. Based on examination of the original drawings, the author discusses the qualities that make Taccola’s drawings unique and considers what Taccola’s intentions may have been in making them. Lawrence Fane (sculptor), 10 Beach Street, New York, NY 10013,

Weitere Mitglieder der Familie und Ereignisse

portraitLudovico Ariosto (1474–1533)
Italienischer Humanist, Autor und Höfling

Vater: Niccolò Ariosto
stand im Dienst von Herzog Ercole I. d’Este(1431–1505) – Herrscher von Modena und Ferrara.

Großmutter: Alessandra Tacoli

Hauptwerk: Orlando furioso (Der Rasende Roland) gilt als einer der wichtigsten Texte der italienischen Literatur und wurde in ganz Europa rezipiert.



Marchese Anton Maria III

War der erste Mann der Donaumonarchie der ein Duell verweigert hatte, da es seinen christlichen Anschauungen widersprach.
Die darauffolgenden Gerichtsverhandlungen und die daraus resultierende Gründung der Anti-Duell-Liga brachten ein europäisches Umdenken mit sich.
Tacoli verlor im Jahr 1914 alle hohen Ämter am Hof und wurde zum gemeinen Soldaten degradiert.
Kaiser Karl setzte ihn im Jahr 1918 wieder in alle Ämter ein.
Die Geschichte wurde unter dem Fall “ Tacoli-Ledochowski“ bekannt.

wappentacoli

Wappen der Marchese Tacolis

wappenledochowski

Wappen der Grafen Ledochowskis

 

 

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